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Nachbetrachtungen und Fluchtmechanismen

22 Tage seit dem Aus mit A. 3 Wochen also.

Echt ? Erst ?  

Wirkt so anders, weil mein Verdrängungsmechanismus mir vorgaukelt, die Zeit mit ihre läge schon weit zurück. Gefühlte 1-2 Jahre. Schon seltsam. 

10 Tage seit ihrer letzten und einzigen Nachricht. Sie versprach sich zu melden. Naja, sie hat nicht gesagt wann. Allerdings glaube ich da auch nicht mehr dran. Soll ich mich nochmal melden ? Nein, ich hab das jetzt 3x gemacht. 

Das Gute ist, ich sehe ihre Präsenz nirgends. Eine andere Person hat es schon dadurch schwer, daß der Angebetete überall im Netz umherschwirrt. Das muß sehr quälend sein.

Kann ja passieren, daß sich A doch noch meldet und dann stehe ich vor dem gleichen Problem. Zur Zeit sind es ja nur diese Grußkarten die dauernd wieder auftauchen, weil der Provider einem die Möglichkeit zum drucken gibt, bevor die vom Server gelöscht werden. Naja, auch das geht irgendwann vorbei.

Was bleibt sind die paar Geschenke von ihr, die ich immer noch nicht aussortiert habe. Und der braune Pulli. Es ist halt noch nicht abgeschlossen, das Thema. Verstehe nicht, daß sie sich so verhält. Okay, verstehen vielleicht schon, zumindest spekulieren kann ich.

An Schaden ist vor allem dieses Kuschelbedürfnis geblieben. Manchmal wird es übermächtig und ich würde am liebsten in einen Zug steigen um dies bei jemanden mit ähnlichen Sehnsüchten auszuleben. Ist natürlich totaler Blödsinn, dieser Gedanke, aber nun ja...Gefühlsgebrabbel sozusagen. Dann möchte ich am liebsten den Schädel auf die Tischplatte schlagen um diese bösen Gedanken zu verjagen.

Der andere, wahrscheinlich schlimmere Schaden, ist die Desillusion. Das mit A war mein persönliches Märchen. Der Beweis dafür, daß es diese ganz großen schicksalhaften Liebesgeschichten wirklich gibt und ich mittendrin bin in einer. Liebe auf den ersten Blick, Wiedersehen nach laaaanger Zeit, die Schöne gibt sich tatsächlich mit dem Biest ab und das Biest entwickelt sich zum wasauchimmeraberhaltpositiv. Ich habe halt an das Gute an der Geschichte geglaubt, doch es hatte ein böses Ende. Wie gesagt, es ist vor allem die Art und Weise, wie diese Geschichte verschwendet wurde. Die Rettungsinsel hat das Schiff halt nicht gerettet.

Oder doch ? Hätte ich Arzt usw trotzdem gemacht ? Eigentlich ja. Mußte ich ja auch. Dennoch...die Motivation war eine andere halt. Da war ein lohnendes Ziel für die Mühen. So schwer, idese Mühen für sich selbst auf sich zu nehmen. Klingt für den normalen Menschen unsinnig, aber ich bin ja nicht normal.

Hab ich geputzt heute ? Nein...von 18 bis fast 23 Uhr geschlafen. Muß ich es halt in der Nacht machen und am Morgen. Es ist zum Ko****. Und morgen...naja...den Lärm verschlafen ? Sich einigeln wie früher. Laßt mich alle in Ruhe. 

Könnte schon wieder schlafen. Flucht halt... 

29.1.08 01:12
 


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